Fachgruppen

Der Maschinistendienst befasst sich unter anderem mit der Ausbildung und dem Umgang mit Fahrzeugen und technischen Gerätschaften der Feuerwehr.

In zusätzlichen Diensten wird eine organisationsübergreifende Ausbildung durchgeführt, um im Fall einer Großschadenslage Hand in Hand mit anderen Organisationen zu arbeiten.

Es werden gesonderte Dienste durchgeführt in verschiedenen Bereichen z.B. Geländefahrten, Fahrsicherheitstrainings und das Befahren von engen Straßen und Gassen im Stadtgebiet.

Unsere Maschinisten werden durch diese umfangreiche Ausbildung  auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten.

Der Maschinistendienst wird im 14-tägigen Rhytmus durchgeführt um die vielzahl der eingesetzten Fahrzeuge im Einsatzfall bedienen zu können.


Fahrsicherheitstraining auf dem ADAC Gelände in Embsen am 04.03.2014

Die Kommunikationsgruppe (KomGruppe) der Feuerwehren der Stadt Uelzen wurde im Jahr 2012 gegründet und steht seitdem allen 13 Ortswehren der Stadt Uelzen als unterstützendes Einsatzmittel zur Verfügung.

Hauptaufgabe der KomGruppe ist es, den Einsatzleiter vor Ort zu unterstützen und den Funkverkehr zu organisieren.

Im Einzelnen gliedern sich die Aufgaben in:

  • Einsatzdokumentation
  • Erstellen von Lageplänen, Schaden-  und Kräfteübersichten
  • Kommunikation per Funk/Telefon/Fax/E-Mail
  • Logistik an der Einsatzstelle (Organisation von Verpflegung, zusätzlichen Materialien, etc.)
  • Anlaufstelle für Presse, Behördenvertreter, Polizei, Rettungsdienst etc.
  • Ansprechpartner für nachrückende Kräfte

Alarmiert wird die KomGruppe von der Leitstelle bei Schadenslagen ab einer bestimmten Größenordnung, z.B. bei einem Feuer mit Menschenleben in Gefahr oder auch bei extremen Wetterereignissen.

Die Gruppe kann aber auch jederzeit vom Einsatzleiter vor Ort zur Unterstützung angefordert werden.

Das Hauptarbeitsmittel der KomGruppe ist der ⇒Einsatzleitwagen (ELW1). Da das aktuelle Fahrzeug erst im Jahre 2014 durch die Stadt Uelzen angeschafft wurde, ist es mit der neuesten Funk- und Nachrichtentechnik ausgestattet.

Dieses ist z.B.:

  • 3 Digital-Funkgeräte Festeinbau
  • 2 Digitalfunkgeräte Mobil
  • 2 Analog-Funkgeräte Festeinbau
  • 2 Analog-Funkgeräte Mobil
  • 2 vernetzte PC-Arbeitsplätze
  • Telefon / Fax
  • Internetanschluss
  • Stromerzeuger

Aktuell setzt sich die Gruppe aus 12 Mitgliedern aus verschiedenen Ortswehren zusammen, die sich neben Ihrem Dienst in den Wehren einmal im Monat zum ELW-Übungsdienst treffen.

Die Schwerpunktfeuerwehr Uelzen war und ist immer bemüht, in der Gefahrenabwehr den Erkenntnissen der Zeit Rechnung zu tragen. Für den Fall, dass sich ein Gefahrgutunfall ereignen sollte, hat die Feuerwehr Uelzen umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen, um solche Unfälle zu bekämpfen.
Einsätze hatten jedoch gezeigt, dass der notwendige Aufwand im Bereich von Gefahrguteinsätzen die vorhandene gerätetechnische Ausstattung der Ortsfeuerwehren bei weitem übersteigen würde. Weil im Bereich des Umweltschutzes weitere Aufgaben für die Feuerwehr zu erwarten war, begann man im Jahre 1997 mit der Bildung einer Einsatzgruppe für diese Einsatzbereiche. Die Gefahrgutgruppe der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen hat sich zwischenzeitlich bereits mehrfach bei Einsätzen bewährt. So wurden beispielsweise Messungen bei Bränden von Brand- und Zersetzungsgasen durchgeführt, aber auch bei Schadstofffreisetzungen in der Industrie und im Transportbereich, sowie bei der Bergung von Gebinden mit giftigem Inhalt wurden die Einsatzkräfte gefordert. Von einem größeren Schadensfall ist man jedoch bisher verschont geblieben.

Um mit dieser relativ geringen Personalstärke einen Einsatzerfolg sicherzustellen, müssen die Einsatzkräfte auf einen hohen Ausbildungsstand gebracht werden. Qualifizierung heißt besonders für sie, die ihre Aufgabe neben dem normalen Feuerwehrdienst freiwillig versehen, die Devise. Die Ausbildung erfolgt Praxisorientiert, enthält aber selbstverständlich ein Minimum an theoretischem Hintergrundwissen. Das Grundwissen, was im Rahmen dieser Ausbildung vermittelt wird, wird bei der technischen Unterweisung „Gefährliche Stoffe“ auf Landkreisebene sowie an der Landesfeuerwehrschule Celle ergänzt bzw. erweitert.

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