061. H2 – Fund Abwehrgranate muss Vorort gesprengt werden

Alarmzeit: 20. März 2025 um 12:12 Uhr
Alarmierungsart: Einzelruf BvD, Schleife 1, Schleife C
Art: Technischer Einsatz 
Einsatzort: Veerßen
Einsatzleiter: stellv. StadtBM Schultz
Mannschaftsstärke:
Fahrzeuge/Kräfte: ELW 1 (Florian Uelzen 15-11-12) , KdoW / BvD (Florian Uelzen 15-10-11) , MTW (Florian Uelzen 15-17-11) , MTW JF (Florian Uelzen 15-17-12) , MTW KF (Florian Uelzen 15-17-13) , Pressesprecher Feuerwehr Stadt Uelzen (Florian Uelzen 15-09-2) , stellv. OrtsBM (15-04-10) , stellv. StadtBM (Florian Uelzen 15-02) , VRW (Florian Uelzen 15-50-13) 
Weitere Kräfte: DRK-Bereitschaft Uelzen , FF Holdenstedt , FF Veerßen , Kampfmittelbeseitigungsdienst , Notfallmanager DB , Ordnungsamt , Polizei 


Granatenfund in Veerßen sorgt für Großeinsatz

Am Donnerstagmittag kam es im Uelzener Ortsteil Veerßen nach einem Einsatz am 4. September 2024 erneut zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und weiteren Behörden. Bei Forstarbeiten wurde eine Panzergranate mit einem Durchmesser von 8,8 Zentimetern gefunden. Nach einer Erkundung entschied der Kampfmittelräumdienst, dass die Granate nicht entschärft oder transportiert werden konnte. Eine Sprengung vor Ort war daher unumgänglich. Gegen 12:00 Uhr wurde der stellvertretende Stadtbrandmeister Steffen Schultz von der Leitstelle über die Sonderlage informiert. Kurz darauf ließ er die Kommunikationsgruppe der Feuerwehren aus der Hansestadt Uelzen sowie die Feuerwehren Holdenstedt, Uelzen und Veerßen alarmieren.

Für die kontrollierte Sprengung wurde ein Sicherheitsbereich von 300 Metern westlich der Parkstraße in Veerßen eingerichtet. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Ordnungswesen der Hansestadt Uelzen und der Polizei wurde die Evakuierung vorbereitet und ab 13:40 Uhr schrittweise durchgeführt. Zur Warnung der Bevölkerung wurden verschiedene Plattformen genutzt, darunter soziale Netzwerke und Warn-Apps wie NINA des BBK. Insgesamt wurden ca. 80 Wohnhäuser überprüft und ca. 100 Personen mussten das Gebiet verlassen.

Um 15:00 Uhr wurde das evakuierte Gebiet an die Polizei und den Kampfmittelräumdienst übergeben. Wenig später, um 15.21 Uhr, ertönte ein dumpfer Knall – die Granate war erfolgreich gesprengt worden, ohne Schaden in der Umgebung anzurichten. Unmittelbar danach wurden die Absperrungen aufgehoben, so dass die Anwohner gefahrlos in ihre Häuser zurückkehren konnten.

Der gesamte Einsatz einschließlich der Evakuierung und Sprengung verlief reibungslos und ohne Zwischenfälle.