002. B2Y – Wohnungsbrand – Personen im Gebäude – Mehrfamilienhaus

Datum: 2. Januar 2022 um 2:46 Uhr
Alarmierungsart: Schleife 1, Schleife C, Schleife WE
Einsatzart: Brandeinsatz 
Einsatzort: Uelzen – Bergstraße
Einsatzleiter: BvD R.Seidel
Mannschaftsstärke: 22
Fahrzeuge: AL Süd (Florian Uelzen 99-03) , DLK 23/12 (Florian Uelzen 15-30-11) , HLF 20 (Florian Uelzen 15-48-11) , KdoW / BvD (Florian Uelzen 15-10-11) , MLF (Florian Uelzen 15-42-12) , MTW (Florian Uelzen 15-17-11) , TLF 16/25 (Florian Uelzen 15-23-11) , TLF 4000 (Florian Uelzen 15-26-12) , Transportanhänger 
Weitere Kräfte: Abschnittsleiter Süd , Notarzt , Orgl.-Rettungsdienst , Polizei , Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Am Sonntag, den 02. Januar, wurde die Schwerpunktfeuerwehr Uelzen um 02:46 Uhr zu einem Brand 2 – Menschenleben in Gefahr in die Bergstraße in Uelzen alarmiert. Gemeldet wurden brennende Einrichtungsgegenstände in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte um Einsatzleiter Reiner Seidel drang bereits dichter Rauch aus einigen Fenstern im Erdgeschoss. Der giftige Brandrauch hatte sich in Folge schon in weite Teile des Gebäudes ausbreiten können und hat somit den sicheren Fluchtweg über den Treppenraum versperrt.
Drei Personen, eine davon aus der betroffenen Brandwohnung konnten eigenständig das Gebäude verlassen und wurden unmittelbar durch den DRK-Rettungsdienst betreut. Weitere drei Anwohner des Hauses wurden im Einsatzverlauf über die Uelzener Drehleiter aus dem Obergeschoss gerettet. Eine siebte Person wurde unterstützend durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz aus dem Erdgeschoss ins freie begleitet. Drei von den insgesamt sieben betroffenen Personen mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in das Helios Klinikum Uelzen transportiert werden.

Parallel zur Menschenrettung konnte ein zweiter Trupp unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr einleiten und das Brandereignis auf einige wenige Einrichtungsgegenstände begrenzen. Diese gerieten aus unklarer Ursache in Brand. Eine spätere Kontrolle bei den Nachlöscharbeiten eines dritten Trupps mit der Wärmebildkamera auf Glutnester verlief negativ. Abschließend wurde das Wohnhaus belüftet und die Einsatzstelle der Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben. Das Wohnhaus ist gegenwärtig nicht mehr bewohnbar.

Ein vierter Trupp stand unter schwerem Atemschutz als Sicherheitstrupp in Bereitstellung, musste jedoch nicht weiter tätig werden.

Neben der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen mit 22 Einsatzkräften war auch die Polizei sowie der DRK-Rettungsdienst mit Einsatzleiter und Notarzt im Einsatz. Während der rund eineinhalbstündigen Einsatzmaßnahmen kam es rund um die Bergstraße zu Sperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen.