021. B3 – Scheunenbrand

Datum: 27. Januar 2024 um 1:40 Uhr
Alarmierungsart: Schleife WE
Einsatzart: Brandeinsatz 
Einsatzort: Nettelkamp – Bodenteicher Weg
Einsatzleiter: OrtsBM Wrestedt
Mannschaftsstärke: 10
Fahrzeuge: DLK 23/12 (Florian Uelzen 15-30-11) , KdoW / BvD (Florian Uelzen 15-10-11) , TLF 16/25 (Florian Uelzen 15-23-11) 
Weitere Kräfte: DRK-Bereitschaft Uelzen , FF Nettelkamp , FF Nienwohlde , FF Stadensen , FF Stederdorf , FF Wieren , FF Wrestedt , Kom-Gruppe SG Aue , Orgl.-Rettungsdienst , Polizei , Pressewart Kreisfeuerwehr Uelzen , Stellv. GBM Aue 


Einsatzbericht:

Für die knapp 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei, war die Nacht am 27.01.2024 um 01.40 Uhr zu Ende – sie wurden zu einem Scheunenbrand in Nettelkamp alarmiert. Vor Ort zeigte sich eine in Vollbrand stehende Scheune, in der neben landwirtschaftlichen Gerätschaften und Stroh auch Rinder untergebracht waren.
Somit galt es als Erstes, die acht Rinder aus der Scheune in Sicherheit zu bringen. Parallel dazu wurde der Löschangriff aufgebaut und erste Strahlrohre kamen zum Einsatz. Unter schwerem Atemschutz, bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer von mehreren Seiten des Gebäudes. Auch das Wenderohr eines Tanklöschfahrzeuges wurde hierbei eingesetzt. Nachdem die Flammen bekämpft waren, bekamen die Einsatzkräfte auch Unterstützung von Landwirten. Diese halfen dabei, einige bereits stark in Mitleidenschaft gezogene Gerätschaften und Holzkisten, die hier untergestellt waren, zu beseitigen um auch an das dahinter gelagerte Stroh zu gelangen. Um an die Glutnester im Stroh zu gelangen, musste dieses auseinander gezogen und abgelöscht werden. Nach gut einer Stunde, war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass die ersten Einsatzkräfte gegen 03.00 Uhr wieder aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden.

Im Einsatz waren hier die Feuerwehren aus Nettelkamp, Nienwohlde-Kallenbrock, Stadensen, Stederdorf, Wieren, Wrestedt und Uelzen. Sowie der organisatorische Leiter Rettungdienst, zwei Rettungswagen der SEG vom DRK und die Polizei.